Fakten, Ziele und Visionen der Bürgerinitiative

FAKTEN

Bretten leidet unter hoher innerstädtischen Verkehrbelastung und

häufigen Staus im Berufsverkehr.

 

Eine weiträumige Umgehungsstraße (Südwestumgehung) wird als Entlastung des innerstädtischen Verkehrs von der Stadtverwaltung eingeschätzt und unterstützt.

 

  • Diese vom Bund unterstützte Umgehung ist als Entlastung der Autobahn vorgesehen (Bundesverkehrswegeplan) und soll nach Plan weitere Fahrzeuge Richtung Bretten leiten (Stichwort „Nebenautobahn“) - das Verkehrsaufkommen im Raum Bretten also noch erhöhen.

  • Die Südwestumgehung zerstört unverhältnismäßig viel Natur- und Freizeitgebiet, unterbricht die Frischluftzufuhr der Stadt und hat zu geringe Entlastungswirkung.

  • Die Südwestumgehung ist für die Reduzierung des innerstädtischen Verkehrs ungeeignet.

 

Verursacht wird der Verkehr überwiegend von Fahrzeugen, die sich in Bretten bewegen:

 

  • Der Anteil des Ziel-, Quell- und Binnenverkehrs liegt zwischen 75 und 85 %.
  • Der kleinere Anteil des Durchgangsverkehrs liegt zwischen 15 und 25 %

FAZIT

Die Fertigstellung einer Südwestumgehung würde nach aktuellen Einschätzungen ca. 20 Jahre dauern und stellt somit keine Lösung für die aktuellen Probleme dar.

 

Eine Südwestumgehung ist als Lösung der Brettener Verkehrsprobleme nicht geeignet.

 

Bretten braucht die Umsetzung eines ganzheitlichen Verkehrskonzepts.

UNSERE ZIELE

  • Informieren, aufklären, Fakten und Ursachen bewusst machen

  • Ansätze und Ideen von allen Seiten sammeln und koordinieren

  • Maßnahmen und Ideen entwickeln, die eine hohe Entlastungswirkung haben

  • Gesamtverkehrsaufkommen in der Stadt reduzieren, Verkehr intelligent führen

  • Alternative Lösungen finden mit möglichst geringem Naturverbrauch und hoher Entlastungswirkung

  • Zeitnahe Gesamtverkehrskonzept mit allen Komponenten – Rad, Fußgänger, PKW, LKW, ÖPNV

  • Keine Autobahnabkürzung / Nebenautobahn zu Lasten von Bretten – Schwerlastverkehr gehört
  • auf die Autobahn – Fahrverbote sind einzuhalten

  • Konstruktive Diskussionen zum Thema Verkehrsentlastung unter Einbeziehung von Stadtverwaltung, Gemeinderat, Experten und Bürger anstoßen